Ralf Maucher – Gnosis

(c) 2014/2015

Die genaue Mitte zwischen Depression und Aggression

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Der Herausgang aus der demiurgischen Matrix ist vielen verborgen – und zwar doppelt verborgen: Die Mehrheit hat keine Kenntnis von dessen Notwendigkeit und diejenigen wenigen, die davon wissen, haben meist keine Ahnung vom wahren Weg.


Auf diese Weise kommt es zu irrigen und irreführenden Konzepten, sogar globalen:


Man kann hier auf der einen Seite den “Heiligen Krieg” erkennen und auf der anderen “Nächstenliebe” und “Mitgefühl”. Wir sind damit (historisch zurückschreitend) beim dschibrailischen Islam, dem gabrielischen Christentum und dem Gautama-Buddhismus.


Doch alle diese Konzepte sind durch Ego-Bias, Schatten, Borderline-Spaltungen getrübt.


Ich mache dies zunächst am Beispiel der Nächstenliebe deutlich: Wer jemanden liebt – sich für ihn einsetzt (und vielleicht sogar aufopfert), der das Falsche tut und hier zu den aktiven Tätern und Anstiftern gehört, der (re)agiert im Prinzip depressiv. Denn er richtet ein Leid auf sich selbst, das Gott nicht für ihn bestimmt hat. Man darf hier an projektive Identifikation denken (die Abwehr eines anderen), die dem “Liebenden” von den Abweichenden aufgedrängt wird.


Die Verzerrung des Eigentlichen gilt auch für den Dschihad. Hier ist die Wirkung aggressiv: Die wahrgenommene Abweichung eines anderen wird bekämpft – und die eigene Schuld wird übersehen (bzw. in “den Anderen” projiziert, es ist also eigene Abwehr ).


Dieser Artikel hat bis zu dieser Stelle etwa 200 Wörter – und in ihm ist alles Wesentliche gesagt, was man wissen muß, um die großen Weltreligionen (eigentlich nur Konfessionen), ihre Propheten und Gründer zu durchschauen. Ich habe seit Jahren allen Menschen dringend empfohlen, das zu tun – und nicht auf ihrer aus Spaltung und Abwehr stammenden Sicht zu beharren. Denn diese Hartnäckigkeit bringt das Folgende: Die Hölle auf Erden.

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