Ralf Maucher – Gnosis

(c) 2014/2015

Die Anspruchslosen

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Gut unterscheidbar sind anspruchslose gegenüber anspruchsvollen Menschen. (Bei manchen fragt man sich, wo sie nur die Begründung hernehmen für ihre extreme Anspruchshaltung – und man findet keine Antwort. ;-) )

In diesem Artikel möchte ich drauf eingehen, daß es einige anspruchslose Menschen gibt, die deshalb anspruchslos sind, weil sie eine große Nähe zu Gott haben: In Gott fließt alles, wie es fliessen soll – und niemand braucht einen Anspruch zu haben oder durchzusetzen.

Solche Menschen werden in einer Welt der Anspruchsvollen (hier gilt umgekehrt: Je größer der Anspruch (z.B. auf materiellen Besitz) umso größer ist der Abstand zu Gott) zu Opfern und sie beugen sich den Wünschen der Gierigen und Austauschgestörten.

Wir müssen uns klar darüber sein, daß “diese Welt” aus Egoismus geboren ist (vgl. Gnosis, Engelfall z.a.). Und wir sollten uns klar darüber sein, daß ein Egoist kein Opfer ist, sondern ein Täter. Tatsächlich trifft der Gottesnahe auf ein Umfeld von gottfernen Egoisten – er ist mit deren Wirklichkeit überfordert – und läßt sich zum dienenden Opfer machen.

In der Regel dauert es einige Zeit bis der eigentlich Anspruchslose aus dem Wechsel von Depression und Verzweiflung herausgefunden hat – und zumindest nicht mehr blind die Ansprüche der Egoisten befriedigt (die er vielleicht sogar für die eigenen hält).

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