Ralf Maucher – Gnosis

(c) 2014/2015

Mütter, Muttersöhnchen und Menschenopfer

| 9 Kommentare

Derzeit gehen einige stürmische Bewegungen durch Matrix 4. U.a. kann man beobachten, wie “indische Weisheit” sich in das “Feld eines geistig-nordischen Weltbildes” bewegt und umgekehrt. (Es hat etwas von einer Gipfelkonferenz von Yogananda und Odin… ;-) )

Welche Einsichten ergeben sich hier auf Höhe des adamitischen Menschen?

Im Kern wird auch hier deutlich, daß ein weißflügliger Mensch (und sogar schon ein bloß weißfedriger) von den Mächten der Finsternis nur erwischt werden, kann, wenn seine Mutter ihn opfert. Was versteht sich unter der Metapher weißflügliger Mensch? Das ist ein Mensch mit Verbindung zur Engelkaskade, in der Sprache der Gnosis ein Pneumatiker.

Ist so ein Mensch ein Sohn, hat er auf der Erde einen der beiden folgenden Typen Mutter:

  • eine Hexe oder
  • einen weiblichen Borderline-Engel.

Beide Mütter setzen gravierende, traumatische Verletzungen in der Seele des Sohnes.

Sie mißbrauchen ihn sowohl psychoenergetisch als auch magisch, um ihre eigenen Themen nicht bearbeiten zu müssen.

Der Inkarnationsweg in die irdische Wirklichkeit ist für Pneumatiker systematisch mit dem Geburtskanal einer dieser beiden Mütter verbunden – und darin liegt auch sein großes Problem: In der Regel durchschaut er diesen demiurgischen Mechanismus nicht – und selbst wenn er ihn ganz oder teilweise durchschaut ist er durch den Emotionalkörper an die Mutter gebunden, so daß er sie nicht zwingt, ihren Mißbrauch zu beenden.

Immer wieder habe ich darauf hingewiesen, daß alles Seiende sich von Pneuma ernährt. Es ist das Pneuma der Pneumatiker (der eingesperrten göttlichen Seelenfunken), aus dem die Welt geschaffen wird – und es wird über die Hexen- und Bordline-Engel-Mütter in diese irdische Wirklichkeit geholt. In deren Kraftfeld ist normalerweise kaum möglich, den energetischen Mißbrauch und die informative Manipulation durch die Mütter zu entlarven.

Aber offensichtlich ist es nicht grundsätzlich außerhalb des Erfahrbaren – und in diesen Tagen wird das irdische Mutter-Drama in einigen Seelen erlebt.

Ich möchte noch drauf hinweisen, daß die Hexen- und Borderline-Mütter ihre anderen, die weiterhin manipulierten Muttersöhnchen in Stellung bringen, um das Erwachen und geistige Abnabeln (!) ihrer mutigeren Söhne zu verhindern. (Daher der Titel.) Ich gehe aber davon aus, daß es zu spät ist.

Sollte ich noch zu Yogananda und Odin etwas sagen? Kann ich und ich möchte an Kali oder den tanzenden Shiva erinnern und an Thor, den “Arbeitskollegen” Odins, die alle drei für integrierte Aggression stehen. Auf Matrix 4 scheint es so zu sein, daß der Sohn die Mutter umbringt, bevor sie ihn umbringt.

Dank: Allen Söhnen, die mir ihre Verletzungen durch ihre Mütter mitgeteilt haben und die den schwierigen und schmerzhaften Weg durch die Emotionen gegangen sind, sage ich herzlich Danke. Ich habe mit Euch viel gelernt.

9 Kommentare

  1. passende Worte zu diesen Zeiten für mich :-(
    in meinem Umfeld hat ein Freund / mein bester Freund diese Tat (Muttermord) begangen ( um die Weihnachstzeit) … traurige/nachdenkliche Zeiten für die Hinterbliebenden..

    • Na, ja – dieser “Freund” hat nicht tief genug gefühlt – und nicht weit genug gedacht. Seine Tat entstammt vermutlich der selben Fehlverortung wie die von islamistischen Selbstmordattentätern. Das Mutter-Problem geht weiter – und muß daher von einem anderen (Standpunkt) gelöst werden. Es ist möglich, daß Ihr Freund Ausdruck der im Rahmen des Gesetzes von Ursache und Wirkung entstehenden Aggression gegen “die Mutter, die nicht nährt” ist. Aber er hat dieser Aggression eine falsche Handlung aufgezwungen.

      Ich wage mal folgende kosmologische Prognose: Am Ende wirds darauf hinauslaufen, daß Odin den uneinsichtigen Gabriel erschlägt. Odin. Nicht Thor.

      Falls ich roh klinge: Bin ich nicht, wer mich kennt, konnte meine Gefühle teilweise sehr genau mitverfolgen, bis ich zur hier gewählten Position der Wenns-eh-nicht-zu-ändern-ist-Nüchternheit finden konnte.

      • Ich kann zu meinem Freund ein paar Stichworte nennen ohne weiter auf die Situation einzugehen: Visionen der Hölle, Aliens, Lebensmüdigkeit, Verdrängung von Emotionen, Haustier-Hase als Ersatz für echte Liebesbindung, Herz-Chakra als schwarzes Loch, Drogen, druidische/keltische Seelenwurzel, hysterisch/hystronische Persönlichkeit, Hang zu Faustpakten (auch ausgelebt im Sinne von magischen Ritualen und Projektion), übersteigerte Ernsthaftigkeit, gespaltene Persönlichkeit (stetiges Schwanken zwischen Gut sein zu wollen und Spass an bösen Taten).

        Grundsätzlich gesehen kann ich für mich sagen dass ich mich mehr oder weniger auch etwas entlastet fühle (wenn man das obige liest).

        Wenn man sich mit übergeordneten Zusammenhängen befassen will, ist es
        sicher sinvoll eine nüchterne Sichtweise einzunehmen.

        Über die kosmologische Prognose werde ich nachdenken. Diese klingen aber (mal wieder) nicht unbedingt positiv (wenn auch klärend)..

        • Wenn Drogen im System sind, dann siehts nicht gut aus. Aber ich fürchte, daß der Drogen-Abusus nicht unabhängig von der Mutter zu denken ist.

          (In einer neulichen Begegnung habe ich von einem inzwischen praktisch Drogenfreien gehört, daß er angefangen habe, Drogen zu nehmen, als er bemerkt habe, daß seine Mutter ihn völlig im Stich läßt.)

          Ansonsten: Dieser Zweig des Druidentums ist faul. Ganz offensichtlich waren echte höhere Wahrnehmungen (“Hölle, Aliens, Sinnlosigkeit”) möglich – da ist durchaus was dran, aber sie wurden eben nicht ohne Regression in die Magie gestanden.

          Im Prinzip beschreiben Sie einen Borderliner (eher als einen Hysteriker) – und man muß sich im Klaren sein, daß sich (ohne etwas über Ihren Freund zu sagen) regelmäßig gefallene, nichtinkarnierte Wesenheiten in der Aura von Borderlinern befinden.

          Wie gesagt: Es liegt mir fern, eine Diagnose über Ihren Freund abzugeben, aber ich benutze den konkreten Fall zur Beschreibung allgemeiner Zusammenhänge.

          Zur Prognose: Dieser Planet ist am Ende. Falls es für manche von uns noch einen Ausgang gibt, wird dieser in einem Bild-Bewußtseins-Wechsel (vgl. Artikel zum Maya-Ältesten) liegen. Hier auf der Linearspur der Ereignisse kommen weiterer Niedergang und Untergang von Bewußtseins- und Lebensraum.

          Selbst ein morgiger Aufschlag würde es nicht schlimmer machen – nur für alle deutlich. (Und hier doch etwas Positives: Mit dem Ende wäre auch ein Abweg zu Ende.)

          Und noch kurz zu Ihnen: Ich empfehle Ihnen, auf senkrechte Liebesbindung zu achten. Waagerecht wirds leicht zur Anhaftung – und das würde eher “Gabriel” als “Buddha” gefallen… ;-)

          • danke für die Infos.

            meine Deutungen im Bezug auf “keltische/druiden-Seelenwurzel” und “Hysteriker” können fehlerhaft sein da ich in dieser Hinsicht auch kein Fachmann bin.

            Der Tip mit der senkrechten Liebensanbindung ist vermutlich angebracht. Jedoch fällt es schwer, stetig zu erkennen wenn eine Überlagerung stattfindet. Aus verschiedenen Gründen ziehen mich wohl bestimmte konfliktbeladene zwischenmenschliche Beziehungen (zu Borderlinern) auch an.

  2. Diese Borderliner sind oder können sein: a) die Grenzmauer des Demiurgen, b) die Rache fürs Weitgekommensein. c) Die Rückmeldung fürs zu irdisch sein, d) das Ergebnis von horizontaler Liebe …

    Es ist wichtig, sich den Unterschied zwischen bösen Borderlinern (die gibt es) und traumatisierten guten (die lediglich böse wirken) klar zu machen – und sich eine Position zu erarbeiten, in der man sich nicht zur Figur des Borderline-Spiels machen läßt.

    Zum Post: Was ich mich frage, ist warum es nicht gelungen ist, daß Sie bei Ihren Interessen und Kenntnissen nicht im Vorfeld bei Ihrem Freund/besten Freund Klärung bewirken konnten.

    Kann das “System um den Druiden” die Ereignisse in ihrem wahren Ursachenraum verstehen – oder sind hier auch ganz unterschiedliche (und inkompatible) Weltbilder und Projektionen im Spiel?

    • Es fällt mir momentan etwas schwer das ganze neutral zu beurteilen. Immerhin ist durch dieses Ereignis ein ganzer Teil meiner Erinngerungen und meines Lebens auf dass ich aufgebaut habe ins Wanken geraten bzw. zerstört worden. Ich habe mich bisher immer fest auf meine geistige Vergangenheit bzw. meinen “Schatz” an Erinnerungen verlassen und nie geahnt dass dieser auf diese Weise zerstört oder auch umgedeutet werden kann/muss. Klar dies ist sicher auch eine Lektion (die man aber nicht unbedingt erleben möchte).

      Klar auch, dass ich in dieser Zeit nun auch empfänglicher für spirituelle Welten bin und ich mich mit Ängsten auseinandersetze, die für mich zuvor keine Rolle gespielt haben. Auch alte Visionen/Träume die ich früher mal hatte kommen wieder auf und lassen mich selbst auch teils misstrauischer werden gegenüber meinem bisherigen Umfeld am Freunden/Bekannten.

      Das “System der Druiden” ist zu seinen besseren Zeiten vor 10 Jahren stark im Spiel gewesen, jedoch zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr so. Druidentum wie er es verstand war ohnehin eher primitiv, in dem Sinne dass es darum ging dass er als Druide auf Seiten der Natur stand und die Menschen durch ihn und Tiere der Natur umkommen (damals noch im lustigen Sinne und in Reimform oder Musik verpackt) Was ich noch weiß ist dass er regelmäßig I-Ging gelegt hat und Tarot nicht mochte da er es für böse hielt bzw. für Frauenzeug ;) Dem I-Ging hatte er auch zuletzt “vertraut”. Er hat sich zuletzt darüber beklagt dass er gerne mehr “geerdet” wäre und gerne zur Ruhe kommen würde.

      Für mich ist die Frage nach einer möglichen Klärung der Situation durch mich schwer zu beantworten da zu dem Zeitpunkt vor der Tat aus meiner Sicht keine Klärung nötig war. Ich habe schlicht nicht erkannt wie schwer er wohl traumatisiert war, dass er solch eine Tat begehen konnte. Jeder hätte ohnehin vermutet, dass im schlimmsten Fall der Tod durch Drogenmissbrauch bei ihm passieren würde. Insofern scheint es mit meinen Kenntnissen im Bereichen zwischenmenschliche Beziehungen nicht so weit her zu sein. Er hat ja auch immer böse Späße über mich gemacht in dieser Hinsicht und mich damit veralbert, da ich eine eher enge Bindung zu meiner Familie habe. Diese stetigen Attacken gegen mich haben mich aus meiner Sicht heraus auch geschwächt, da sie mich in meinem Selbstverständnis und meiner Person angegriffen haben und ich mich dadurch ihm gegenüber auch nicht liebevoll öffnen konnte/wollte. In seiner Präsenz war ich also auch nicht ganz ich selbst bzw. habe mich immer recht stark an seine Stimmungsschwankungen angepasst und bin “gefühlt” auch geschwächt aus diesen Begegnungen herausgegangen.

      Der Kernpunkt ist aus meiner Sicht, dass er mit sich selbst nicht auskam, es also mit sich selbst nicht aushielt. Das war schon immer so und das habe ich auch schon früher erkannt. Mehr als ihm dazu zu raten mal eine Therapie zu machen und ihm stetig davon abzuraten Drogen zu nehmen habe ich jedoch nicht gemacht. Er hatte keinen Vater der ihn hier hätte zwingen können. Dieser hat ursprüngliche seine Mutter in der Schwangerschaft verlassen. Seine Mutter war extrem zurückhaltend was harte Erziehung anging und hat ihn immer gewähren lassen. Er hat seine Mutter auch immer bei finanziellen Problemen angepumpt (das Geld ist letzlich in Alkohol oder Drogen geflossen) und sie grundsätzlich (zumindest vor mir) sehr lieblos behandelt. Er war eine sehr robuste große Person und eine Bevormundung war ihm sehr zuwieder. Insofern wäre eine Therapie aus meiner Sicht nur denkbar wenn freiwillig geschehen.

      Ich habe im Gegenteil dazu keine Probleme mit mir selbst auszukommen, da ich mich einfach nicht in dämonische Welten (zumindest nicht dauerhaft und auch nicht ohne Schutz) begebe sondern mich einfach geistig in einer völlig ausgeglichenen Umgebung (ohne Drogen) aufhalte konnte ich ihm auch immer nur den Rat gegeben aus Drogen auszusteigen, da dies aus meiner Sicht ursächlich das Problem war mit dem er sich über längere Zeit (sicher 10 Jahre) hinweg in diese Lage gebracht hat.

      Zuletzt hatte ich vermehrt versucht in ihm Interesse für das Thema “Frauen” als Stabilisierung für seine Probleme zu nennen. Er blieb jedoch dafür taub und hatte sich auf eine Art Eremitendasein eingestellt. Ich hatte die Hoffnung dass ihn eine Partnerin zeitweise stabilisieren könnte (auch wenn es vielleicht eine horizontale Liebe mit allerlei Probleme gewesen wäre), jedoch hatte er ohnehin einen grundsätzlichen Argwohn gegenüber Frauen die wie er mal sagte die Männer nur kontrollieren/beeinflussen wollen.

      Sicher blieb vieles zwischen uns was evtl. wichtig für eine Klärung gewesen wäre grundsätzlich unausgesprochen/unbearbeitet.

      Ich konnte in dieser Hinsicht nicht durchdringen und ihm zeigen dass er geliebt bzw. gebraucht wird. Vielleicht war ich auch nicht die richtige Person dafür ihm dies zu zeigen oder selbst zu egoistisch.

  3. Vielleicht können Sie aus Ihrem Freund und sich “eins” machen. Im übrigen glaube ich nicht, daß ein inkarnierter Mann eine inkarnierte Frau zum Stabilisieren benutzen sollte. In so einem Fall wäre er kein Mann, sondern ein Muttersöhnchen… ;-) oder noch schlimmeres.

    Für mich bestürzend sind die vielen Schilderungen vom Drogenabzweig des Spirituellen. Mir ist durchaus klar, daß in den USA mittlerweile Steuern eingenommen werden durch den Verkauf von Cannabis oder daß sich in Deutschland dubiose Politiker vor Pflanzen ablichten lassen – manche Substanzen also schon “normal” sind – aber es ist eben trotzdem eine Nichtlösung einer religiösen Aufgabe, mit der in der Regel Fremdes in Aura und Seele tritt, das dort kaum mehr gelöscht werden kann.

    Ich befürchte, daß sich die Beteiligten nicht klar darüber werden, was hier geschehen ist – und woher die Aggression – wirklich – kam. Es bedürfte einer systemischen, transpersonalen und transdimensionalen Analyse. Vielleicht können Sie für sich die Klärung herstellen. Auch an die Coincidentia denken.

    Ihnen die besten Wünsche

    RM

  4. In Bezug auf Aggressionen im sehr gesteigerten Maß kann folgendes behilflich sein:

    a) sie können während des Schlafes über die Matratze übertragen werden, dort ist nach meinen Empfindungen Strom im Spiel oder/und

    b) über Träume, wenn man dort Begegnungen zu nah an sich heranlässt (4. Chackra) und

    c) wenn Verbindungen energetisch Platzen und sich in der Aura verfangen und an den Körper (Hinterkopf) Haken

    Erlebe das seit längerem schon bei mir und scheint aber so aus eigenem früheren Fehlverhalten heraus ursächlich zu sein. Siehe Videobotschaft was man verbockt hat richtet sich gegen sich selbst.

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.