Ralf Maucher – Gnosis

(c) 2014/2015

Dem Sohn das Seine zurückgeben

Ich habe im Blog öfter über das Verhältnis von Eltern und ihren Kindern geschrieben – und vor fundiertem theoretischen Hintergrund – u.a. dem der Begriffe “Delegation” und “Mystifizierung” – über die familiale Verschiebung von Schicksal auf nachfolgende Generationen berichtet.

Ich habe diesen im Kern demiurgischen Vorgang sowohl mit seinen materiellen Ausprägungen auf Matrix 3 (“Eigentums-”, “Erbrecht”, “Generationenvertrag” usf.) beschrieben als auch auf Matrix 4, wo ich auf die psychoenergetischen Übergriffe der Eltern auf die Aura der Nachgeborenen hingewiesen habe.

Bei meiner Arbeit bin ich nicht nur bei der Problembeschreibung stehen geblieben, sondern habe auch den Ausweg aus dem Unrecht genannt: Nur wenn Eltern aufhören, ihre Schuld(en) an Kinder und Enkel weiterzureichen, und so zu tun, als hätten sie keine Schuld (“Leugnung”) – ist dieses Problem lösbar.

In parsivalischer Vervollständigung gilt auf dem Weg zu Ganzheit und Gesundheit also: Nur, wenn der Sohn vom Vater das dem Sohn Gehörende erhält, kann der Sohn den Vater heilen.

Für die Mutter gilt das selbe.

Bleiben jedoch Vater und Mutter in selbstgerechter Abwehr, fallen Lebensraum, Kinder und Enkel. Zumindest die Kinder und Enkel, die aufrecht und aufrichtig sind. (Anderen, karmaleugnenden Kindern kann der elterliche Raub zu Gute kommen.)

Verankerung: Mir ist aufgefallen und es begegnet mir wiederkehrend, daß es insbesondere höhere Seelen sind mit der Pflicht und der Fähigkeit als Felder, Mittler und Boten “metabiologischer Evolution” (“Menschheitslehrer”, wie reinkarnierte indianische Weise oder keltische Druiden usf.) zu arbeiten, die entmutigt und entkräftigt einwilligen in den Betrug, den die Eltern an ihnen begehen. Gerade daher ist es so wichtig, daß Vater und Mutter in die freiwillige Selbsterkenntnis gehen, weil sie Tochter und Sohn bereits blind gemacht haben für ihre Rechte und so weit geschwächt, daß sie nicht fragen und nicht fordern.

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