Ralf Maucher – Gnosis

(c) 2014/2015

Die betrügerischen Eltern

Gerade auch mehrere aktuelle Gespräche mit Erzieherinnen und Vorschullehrerinnen behandelten das Thema: Psychoenergetischer Mißbrauch der Kinder durch die eigenen Eltern.

In einem Fall wurde mir von einer fast zerfetzten Seele eines Jungen berichtet, dessen Ge- bzw. Zerstörtwerden und -wordensein seine eigene, gestörte Mutter stabilisiert bzw. stabiliseren soll (Borderline).

Mechanismen von pathogener elterlicher Spaltung und Abwehr (siehe u.a. Jung, Peck, Laing u.a.) sind “in dieser Wirklichkeit die Regel”: Die Kinder sollen zahlen für ihre Eltern.

Daher kann man umgekehrt schließen, daß es Zeichen der Besserung sind, wenn Eltern die Belastung beenden und das zu Unrecht Genommene zurückgeben.

Das große und grobe irdische Unrecht ist es, “Materie und Besitz” über “Geist, Seele und Wahrheit” zu stellen.

Dementsprechend wird man auch elterliche, materielle Gier zu Lasten geistiger Gerechtigkeit gegenüber ihren Kindern finden.

Alles Materielle ist eine Folge von Geistig/Seelischem und jede Wirklichkeit hat ihren Ursprung in der Aura. Wenn Eltern also über das Maß an Gerechtigkeit hinausgehende materielle Ansprüche haben und diese auch befriedigt haben, dann sind diese vorher aus einer Aura genommen – wenn es nicht die eigene war (und dadurch eine Verschuldung auf höherer Ebene oder späterem Leben entstanden ist), dann aus der Aura der Kinder.

Wie gesagt: Es gibt in solcher Situation keinen anderen Weg als Rückgabe des durch Gier bereits aus der Aura und in der Folge dem körperlich-materiellen Schicksal des Nachgeborenen Gestohlenen.

Regelmäßig ist es den psychopathischen Eltern nicht mehr möglich, aus der Aura zu geben (weil diese bereits zu sehr degeneriert ist), aber Materielles ist ja gerade bei gierigen Eltern noch da.

Wie gesagt: Man kann an der Rückgabe (bzw. Freigabe) dieses Materiellen erkennen, daß die Eltern bereit sind, Schicksal und Schuld anzunehmen und ihre Verfehlungen (in einem späteren Leben bzw. nachtodlicher Läuterung) wiedergutzumachen. Und man kann erkennen, daß sie es nicht sind, wenn sie es nicht tun.

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