Ralf Maucher – Gnosis

(c) 2014/2015

Die Dreihexenzange, der Hexenmeister und der Held

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Eigentlich ist jeder Mensch auf dem Heldenweg. Doch ihm droht Verhinderung. ;-) (Siehe hierzu auch die [wenn auch noch unvollständigen] Ausführungen von David Wilcock in “Der Synchronizitätsschlüssel”.)

Im folgenden beschreibe ich ein System, aus dem man sich als wahrer Mensch befreien muß. (Vergleichbares gilt für Frauen, auch wenn ich hier einen männlichen Helden in die Mitte stelle.)

Nicht selten – und fast regelmäßig wird ein Mann auf der Erde (Matrix 3) vom Weiblichen verführt (wenngleich es für die Entwicklung des männlichen Helden auch absolut notwendig ist, auf der nächsten Wirklichkeitesebene (Matrix 4) vom Weiblichen geführt und geschützt zu werden).

Die Verführung kann vom weiblichen Kollektiv stabil strukturiert sein, psychologisch z.B. so:

In dieser häufiger auftretenden Konstellation sind es also drei Frauen, die den Helden nicht zu sich selbst (und auch nicht zu “seiner Frau”) finden lassen:

Eine weibliche “gabrielische Seele” hält die Beziehung zu einer weiblichen “satanisch-demiurgischen Seele”, die sich in ebensolcher männlicher Beziehung befindet – und diese können transpersonal/transdimensional bei der Dritten (einer demiurgisch-traumatisierten weiblichen Seele) Borderline-Verhalten auslösen (Sie ist in Partner-Beziehung zum Helden).

Hier ein zweites Beispiel, das näher an der Familie positioniert ist:

In magischen Zangen wie den beiden geschilderten werden das Bewußtsein (Gefühle und Gedanken) des Helden überlagert und seine Energien abgesenkt. Er wird demiurgisch verhindert.

Oft ist es so, daß die Bewußtseinsüberlagerung so stark ist, daß man mit dem Helden gar nicht über seine Situation sprechen kann – doch manchmal geht es doch.

Und es ist sogar denkbar, daß man mit mehreren der Beteiligten offen reden kann – und gemeinsam das Problem zu lösen, ohne sich mit der Schuldfrage überhaupt beschäftigen zu müssen.

Die beste Lösung wird in einer behutsamen Öffnung der Zange liegen, so, daß das demiurgische (also Baphomet) keine Macht mehr erhält – damit alle Aufrichtigen in ihr je eigenes Schicksal gehen können.

Und am Ende niemand mehr einen anderen benutzt, um einen eigenen Vorteil auf Kosten eines anderen (verhindertes Heldentum) zu erzielen.

Mir sind eine Reihe von schwer gekränkten und verunsicherten jungen Männern begegnet, deren Beziehung mit einer Borderlinerin ein seelisches Trümmerfeld hinterlassen hat. Solche zerstörerischen Verhinderungen müssen nicht sein – und können im Prinzip durch Vorsicht umgangen bzw. später durch Einsicht auch geheilt werden.

Wir haben im Kreis über diesen Artikel ausführlich gesprochen und ich möchte daher noch eine Anmerkung zur beispielhaft genannten “gabrielischen Magierin” machen.

Für diesen Typus scheint die Aufgabenstellung dann gelöst, wenn die Frage nach der Änderungsbereitschaft “ihrer Freunde” beantwortet ist. Manche Beziehungen fußen auf der Hoffnung (und dem Glauben daran), daß sich das Gegenüber eines Tages endgültig zum Guten entwickelt. Nur wenn das so sein wird, kann aus dem Beziehungsgefüge Heil entstehen. Wenn sich die Freunde aber eben doch nicht für die Wahrheit (und ein Leben außerhalb von Baphomet bzw. dem Demiurgen) entscheiden, wird das Falsche im eigenen Leben und im Leben des Helden gehalten.

Mit diesen Ausführungen sind wir über die gabrielische Magierin hinaus auch bei Überlegungen zum Wirken und der Position Gabriels. Für ihn gilt im Großen das Gleiche wie hier im Kleinen.

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