Ralf Maucher – Gnosis

(c) 2014/2015

In welche Wirklichkeit sie gehen

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Ich höre derzeit wiederholt Berichte von Verraten-Werden, Verlassen-Werden und vom Verurteilt-Werden. Gemeinsam an diesen Situationen ist, daß sich jeweils ein mehr gestörter Mensch zu einem weniger gestörten verhält. Der Kranke/Böse liefert also den Gesunden/Guten aus, läßt ihn im Stich oder macht ihm Vorhaltungen.

Man kann diese Interaktionen als Formen der Abwehr begreifen. Abgewehrt wird die notwendige Selbsterkenntnis, daß man eben nicht ganz in Ordnung ist – und sein Karma nicht wahrnimmt und bearbeitet. Oft sind es Geben-Nehmen-Störungen, die nicht gesehen werden wollen.

In einem Fall hat eine St. Germain-”Hexe”, die wirtschaftlich fein raus ist – und sich mit nichts anderem mehr als mit Meditation und leichtem Leben beschäftigt, einem Planeten-”Engel” vorgeworfen, wie schwer er sich tut, seinen Lebensunterhalt zu erarbeiten und daß er sich so schnell so viele Sorgen um die Zukunft macht.

Dabei ist es im transpersonalen Wechselspiel die St. Germain-”Hexe” selbst, die den “Engel” in Not bringt. Was sie zu viel hat – und was ihr so leicht fällt, fehlt dem anderen und macht sein Leben schwer. In Wahrheit hätte diese Hexe die Aufgabe, abzugeben und selbst mehr zu tun, doch was macht sie? Sie bleibt in ihrer Vorteilnahme und macht den anderen verantwortlich für etwas, das sie selbst verursacht.

Damit sind wir wieder bei der ungehemmten Projektionsbereitschaft der Hexe: Ihre Wirklichkeit folgt unbelehrbar ihrem Willen und ihren Vorstellungen.

Ich habe mir heute morgen “am Fluß” überlegt, wieviel Veränderungspotential im adamitischen Menschen (im “kosmischen Adam Kadmon”, in “Adam und Eva”) liegt – und ob er vielleicht durch die demiurgischen Implemente gar nicht selbsterkenntnisfähig ist. Im letzten Fall – und in göttlicher Wirklichkeit – würde das dazu führen, daß “die Kinder von Adam und Eva” – nachdem sie eine Zeitlang auf Kosten anderer leben konnten (siehe das Beispiel mit der St. Germain-”Hexe” oben oder andere Beispiele im Blog u.a. zur Habgier von “Gabriel” bzw. “Mammon”) – auf “ein explosives feedback aus der Außenwelt” zugehen (Vergleiche hierzu den Artikel und das Schaubild zum “Schöpfungsstrahl”).

Gerade beim Thema Gier und Fehlverteilung habe ich in letzter Zeit einiges gesehen, das in materieller Wirklichkeit als Erfolg erscheint. Doch spirituell-karmisch ist die Lage besser beschrieben, wenn man sie gleichsetzt mit der Restaurant-Szene von Monty Pythons in “The meaning of life”:

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