Ralf Maucher – Gnosis

(c) 2014/2015

Karma ist Familienkarma

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Ich habe oft beobachtet, wie wenig Familien zusammenarbeiten, wenn es darum geht, “Wahrheit und Gott” zu erreichen. Dabei werden regelmäßig die karmischen Probleme vergrößert.

Das deshalb, weil es im Leben um nichts anderes als um die Wiederanbindung an Gott (bzw. ans Schöpfungsprinzip) und um die Wahrheit geht. Wenn nicht gemeinsam aus voller Kraft an diesem Projekt gearbeitet wird, kann a) das Gesamtsystem leiden und untergehen – oder können b) Einzelne leiden und untergehen.

In der Regel ist es vom Karma und vom Abstand der Seelenwurzeln zu Gott (Lichtlinie) der am Familienverbund Beteiligten (Blutlinie) abhängig, inwieweit die Arbeit angegangen oder abgeschoben wird.

Am Ende fällt das Nichtbearbeiten karmischer Pflichten auf jeden zurück, der die Arbeit nicht macht – lediglich eine Zeitlang kann die Konsequenz auf die Zukunft bzw. auf andere abgeschoben werden – aber eine Vertagungs- oder Abwälzungs-Strategie lohnt sich am Ende nicht, weil der Preis fürs Versäumte immer höher wird.

Ich möchte aus meiner Arbeit noch ein konkretes Beispiel nennen: Wenn in einer Familie noch ein Narzißt im System ist (und dieser sich z.B. spirituell oder sportlich oder sonstwie profilieren möchte), können die anderen nicht in die Religion gehen.

Oder wenn in einer Familie der “gewalttätige Vater” einen “feigen Sohn” produziert hat – und der Vater nicht Abstand von seiner Gewaltbereitschaft nimmt und ihr vorheriges Ausleben aufrichtig bedauert, kann auch niemand aus dieser Familie wahrhaft in die Religion gehen.

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