Ralf Maucher – Gnosis

(c) 2014/2015

Karmische Gemeinschaft

| 1 Kommentar

Eine karmische Gemeinschaft wäre eine gute Gemeinschaft: Menschen benutzen das gemeinsame Schicksal, um die Lebensaufgabe zu erkennen und zu bearbeiten. Hierzu ist notwendig, daß die Mitglieder

a) sich alle sich darauf verständigt haben, daß es Karma gibt,

b) alle darauf einwilligen, alle Erfahrungen ganz zu machen und ohne Beschneidungen oder blinde Flecke wahrzunehmen und zu verstehen,

c) jeder seine eigene ganze Schuld annimmt und wiedergutmacht und

d) offen, achtsam und begleitend über das Geschehene sprechen.

Wenn jemand in der Gemeinschaft ist, der nichtkarmisch lebt, ist eine Klärung nicht möglich, wenn jemand in der Gemeinschaft ist, der zwar das Konzept Karma annimmt, aber Ego-Eintrübungen hat, die er nicht herzugeben bereit ist (z.B. eine magische Bearbeitung von Karma, oder ein Ausschließen bestimmter Verantwortung (z.B. für Baphomet-Verstrickung), ist eine Klärung auch nicht möglich.

Vor etwas mehr als zehn Jahren war ich in Graz bei einer großen buddhistischen Veranstaltung tätig – und da sprach der Leiter des Sicherheitsteams sein Team mit “Dharma-Freunde” an. Das ist ein schöner Ausdruck für die karmische Gemeinschaft.

Ein Kommentar

  1. A Karmic ‘Sangha’

    offers a safe environment, where everyone feels secure and protected, and free of the fear, to ‘take off the mask’.

    Where everyone understands, supports and allows the process of transcending the egoic self, and the unfolding of the true self.

    This I believe, is the true meaning of the expression that is often used in Buddhism: Taking refuge (in the Buddha; in the Sangha)’. It is about receiving, and giving, refuge.

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