Ralf Maucher – Gnosis

(c) 2014/2015

Kommunikation in der karmischen Gemeinschaft

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Kommunikation und Interaktion in der karmischen Gemeinschaft folgen bestimmten Regeln:

Das erste ist die Nicht-Annahme-Regel:
Niemand muß eine Kommunikation oder andere Interaktion annehmen, die jemand einsetzt, um sich karmisch zu entlasten. Es steht dem Angesprochenen oder zur Interaktion Eingeladenen frei, nicht zu reagieren – oder mit einer Rückmeldung über die eigentliche Absicht des Gegenübers.

Meist ist es so, daß Rückmeldungen gegeben werden, die aber dann nachlassen, wenn das Gegenüber bereits genügend Möglichkeiten hat verstreichen lassen, um aus ihnen zu lernen. Wiederholte karmische Entlastung führt also logisch mit der Zeit zur Nicht(mehr)reaktion.

Das zweite ist die Verpflichtungs-Regel:
Jeder ist verpflichtet, auf wahre Rückmeldungen zu hören – und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Es eignen sich z.B. “Paraphrasierung” und andere psychologische Kommunikationsmethoden, die das Verständnis von Botschaften herstellen und belegen können.

Das dritte ist die Sachlichkeits-Regel:
Jeder ist angehalten, seine Botschaft in eine saubere und annehmbare Form zu bringen. Es eignet sich z.B. die Schule des Pythagoras oder auch andere, neuere Ansätze, um achtsam und in Ruhe zu kommunizieren.

Das vierte ist aber dennoch die Erlaubnis von aufwallenden Emotionen:
Wem es nicht gelingt, angesichts von allzugroßem Unrecht, ruhig zu bleiben, dem ist dies ausdrücklich erlaubt – und darf nicht gegen sie oder ihn verwendet werden.

Das fünfte ist die Referenz-Regel:
Nicht Mehrheit oder Macht bestimmen, wer Recht hat, sondern Wahrheit und Klarheit. Manchmal sind aufwendige Findungsprozesse notwendig, die vermieden oder nicht künstlich abgekürzt werden können.

Das sechste ist die Hierarchie-Regel (Satz 1):
Es empfiehlt sich, einen Erwachten einzuschalten, der im Zweifel vermitteln kann – und im Überblick die an einer Auseinandersetzung Beteiligten auf ihre jeweiligen blinden Flecke aufmerksam macht.

Das siebente ist der zweite Satz der Hierarchie-Regel:
Es ist ausgeschlossen, daß jeder in jeder Situation “die selbe Augenhöhe” fordern kann.  Aus grundsätzlichen Erwägungen gibt es drei menschliche Bewußtseins-Niveaus. Jeder ist angehalten, das Niveau des Gegenübers zu achten und nicht künstlich nach unten zu ziehen.

 

 

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