Ralf Maucher – Gnosis

(c) 2014/2015

Was man denn für die Schwester tun könne?

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Was man denn für die Schwester tun könne (siehe Artikel unten), wurde ich gefragt. Das ist an sich eine schöne, aber es ist die falsche Frage. Sie müßte therapeutisch lauten: Was kann die Schwester selber tun? Tatsächlich ist das recht einfach zu sagen: Sie müßte sich a) ihrer Seelenwurzel stellen, b) ihrer karmischen Vergangenheit, c) ihrem magischen Weltbild – und d) ihren psychoenergetischen Übergriffen. Und sie müßte das e) wiedergutmachen.

In der Regel scheitern diese Forderungen aber daran, daß der bisherige Weg eine besondere Effizienz für die Abwehr hat. Eine “solche, in der Leugnung verbleibende Schwester” braucht sich eben nicht ihrer magischen Vergangenheit zu stellen – und kann sich sogar in der Gegenwart entweder unbewußt oder esoterisch-geschönt der Magie bedienen (die transpersonalen und transdimensionalen Effekte). Zur “Magie” gehören auch die sentimental-emotional gelenkten Beziehungen zu anderen, auf deren Basis sie sich eine Bestätiger-Gemeinschaft aufbaut.

Noch eine Beobachtung: Ich habe mehrfach im Umfeld “dieser Abwehrform” ein primär-demiurgisches Inkarnat gesehen, das es zur Stabilisierung der eigenen Fragmentierung und Deformation heranzieht, z.B. den baphometischen Onkel (und umgekehrt ist es auch so). Dieser “Typ Mann” hat in der Regel eine weitergehende akademische Ausbildung, ist nicht selten promoviert – und ein strikter Vertreter des Diesseitigen. In einem Fall habe ich z.B. z.B. den promovierten Ingenieur beobachtet, der für die Rüstungsindustrie arbeitet. Nicht selten haben diese primär baphometischen Inkarnate Sucht-Störungen. Alkohol ist oft im Spiel, aber auch Habsucht oder Eßsucht.

Aber kommen wir abschließend wieder zur Schwester: Tatsächlich ist ihre Aufgabe genau so klar wie deren Liegenlassen effizient für die Abwehr ist. Daher neigen solche Menschen am Ende dann doch zum Verbleiben in individueller sowie kollektiver Abwehr. Mit einer Palette von Abwehrmechanismen: Leugnung, Projektion, Delegation, Verkehrung ins Gegenteil und manches mehr.

Damit sind wir auch bei der Antwort, was man für die Schwester tun kann: Man kann es ihr möglichst schwer machen, ihre Abwehr durchzusetzen – und ihr möglichst genau vorzeigen, auf welchem böswilligen bis bösartigen Weg sie ist. Dann hat sie mehr Grund und weniger Rationalisierungen, doch die Arbeit selbst zu machen, die das Schicksal von ihr verlangt.

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