Ralf Maucher – Gnosis

(c) 2014/2015

Freuds Libido-Begriff, die Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit – und die Macht der Hexen

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Freuds Libido-Begriff hat eine Wandlung erfahren: Von der besonderen „sexuellen Energie“ ist er zur allgemeinen Lebensenergie geworden, die vom Sexualverhalten bis zum Kulturakt alles hervorbringen kann.

Ich habe in letzter Zeit einige Beobachtungen zu unbewußt abgespaltenen oder bewußt kontrollierten „Lebens-Energien“ gemacht – und mir überlegt, wie man sichtbar machen kann, was da eigentlich wirkt.

Schließlich habe ich folgende einfache Veranschaulichung gefunden: Wir nehmen den Bereich Kultur heraus – und dort die erfolgreichen Kulturschaffenden. Also Hollywood-Stars.

Nun (Achtung nur für Erwachsene!) die Empfehlung: Suchen Sie sich einen bliebigen Leinwandstar heraus – und geben Sie seinen Vor- und Nachnamen zusammen mit dem Begriff nackt ein, also z.B. „Julia Roberts nackt“. Oder „Brad Pitt nackt“. Dann auf “Bilder” gehen.

Unschwer ist zu erkennen, daß hinter dem Kultur-Interesse ein sexuelles Interesse steht.

Man könnte diesen Befund jetzt verwässern, indem man aufwirft und lange diskutiert, ob Erfolg sexy macht oder Sexiness erfolgreich. Aber das ist nicht nötig:

Richtig ist es wohl, einzuräumen, daß jeder Erfolg auf eine im Prinzip eben auch sexuelle „Ausstrahlung“ (vgl. Aura) zurückgeht – die auch auf ein im Prinzip eben auch sexuelles Interesse zurückgeht.

Damit kommen wir zu einer ganz wesentlichen weiteren Thema und einer absolut notwendigen Einsicht:

Dem Eingriff ins Wirkliche durch das Hexenhafte. Tatsächlich gelingt es „den Hexen“ bei „den Engeln“ Eifersüchte auszulösen, die den „im Prinzip ebenso sexuellen wie allgemeinen Lebensfluss“ unterbrechen.

Das wird in der Regel durch ganz spezifische Trigger angesteuert und bewirkt „nebenher“, daß der Erfolg der Engel in der Materie verringert und verhindert werden kann: Ein Engel-Mädchen kann z.B. über ihre Aura (die ist äußerst wirksam) in den Lebensfluss eines Engel-Buben eingreifen, weil ihr Angst gemacht wird, daß ihr Engel-Bub alle anderen Frauen sexuell “haben” will.

Das wird aber nicht so sein, Brad Pitt macht das auch nicht – und Julia Roberts mit den Jungs wohl auch nicht. Das heißt also, daß der Mechanismus der Ängstigung von Engeln durch sexuelle Projektionen dem Falschen dient. Das Wahre wird geschwächt.

2 Kommentare

  1. in diesem Zusammenhang sind auch “Mixed Messages” intessant.

    Beispiel: Eine Person spricht in aufreizender Kleidung und schönem Aussehen über tiefgehende spirituelle (auch karmische) Gedankengänge (und diese sind auch tatsächlich genau auf den Punkt gebracht), sendet jedoch gleichzeitig über den audio-visuellen Aspekt konträre Botschaften aus. Trotzdem hilft der audio-visuelle Aspekt dieser Person mehr Zuschauer für die an sich sinvollen Botschafen zu gewinnen.

  2. in diesem Zusammenang sind auch “Die schönen Menschen und die schönen Lügen” interessant. ;-)

    Beispiel: Einer Freundin wurde vor kurzem Christian Meyer empfohlen. Von einer ihrer Freundinnen. (Er sei ein ganz toller Therapeut.) Meine Freundin fragte mich, was ich von ihm halte. Ich sagte, daß man an manchen Beispielen besonders gut erkenne, daß Menschen am liebsten der Kombination attraktiver Lügen und attraktiver Menschen folgten.

    Die Freundin meinte dann: Daß er ein Narzißt ist, das habe ich schon erkannt…

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