Ralf Maucher – Gnosis

(c) 2014/2015

Traumatisierungen überwinden im anderen

| 2 Kommentare

“Ich war die Brücke von Dir zu Dir,
doch Du hast mich weggesprengt.”

“Du warst die Brücke von mir zu mir,
doch ich habe Dich weggesprengt.”

Diese beiden Sätze sind es, die noch ein genügend starkes und stabiles Kraftfeld aufbauen können, um eigentlich für Geist und Wahrheit verlorenes Terrain zurückzugewinnen.

Wenn der Weise/Heiler/Therapeut die mit der erste Perspektive verbundenen Emotionen aushält – und der Schüler/Kranke/Patient die mit der zweiten – wenn also statt der aggressiven Fortsetzung der Fragmentierung die Trauer über das Versäumte und Mißlungene doch noch erlebt und empfunden werden kann, ist Heilung möglich, auch wenn “das Diktat der Zeitspur” dies eigentlich schon nicht mehr erlauben würde.

Wichtig für das Gelingen ist es, das Vorhandensein einer möglichen Traumatisierung einzuräumen – sowie auch die Bereitschaft, daß für wahre Selbst-Erkenntnis ein anderer notwendig war.

Am Rande: Zu der aggressiven Fortsetzung der Fragmentierung gehört auch ein Festhalten an falschen Hoffnungen auf Veränderung oder ein Weitergehen auf einem geschönten, aber falschen Weg. (Dies ist im Online-Blog und auf dem Blog-USB-Stick ausgeführt.)

2 Kommentare

  1. Lieber Herr Maucher,

    Das ist ‘die’ Erkenntniss ueberhaupt, und ein ganz wichtiger Schluessel. Ich war beides, Schueler, Lehrer, Schluessel und Schloss (bzw. haette es sein koennen), aber die Bruekce war gruendlich vom Widersacher vermint. Vielleicht kann ich es noch sein. Vielen koennen es noch sein, mit Hilfe und im Schutz der karmischen Gemeinschaft.

    Vielen Dank und liebe Gruesse

    • Liebe Ute Lüttich,

      ich war auch in letzter Zeit wieder “viel in Frankreich” und habe mir die Katharer angesehen. Tatsächlich ist “unsere” karmische Gemeinschaft darauf angewiesen, daß in unseren Familien das Binnen-Unrecht endet, sonst enden wir “wie damals”. (siehe Treib-Jagd-System des Widersachers) Wir werdens bald sehen…

      Auch von mir liebe Grüße
      an die Lehrerin und Hüterin der Schwelle…

      Ralf Maucher

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