Ralf Maucher – Gnosis

(c) 2014/2015

Zu brauchen, gebraucht zu werden…

| 3 Kommentare

Ich hab in der Vergangenheit schon mal darüber berichtet, daß es auf der Erde einen – im Weiblichen (Anima bzw. Schatten) verankerten Anspruch gibt, der viel Leid erzeugt, nämlich das Gefühl zu brauchen, gebraucht zu werden.

Es sind – wie immer, wenns besonders blöd ist ;-) – die Hexen, die sich hier hervortun. Im Blog wird der Begriff Hexe verwendet für Weibliches (in Mann und Frau), das in der Beziehung zu anderen gestört ist:

Das Augenmerk ist auf andere gerichtet, statt auf die eigene seelische Entwicklung und die eigenen seelischen Defizite.

Bei einer Hexe kommt es regelmäßig zu einer Vernetzung* mit anderen und zur Überlagerung. Sie ist an sich gar nicht lebensfähig, sondern braucht die Aufmerksamkeit, die Gefühle und die (aurische) Energie anderen, damit sie nicht untergeht.

Im Austausch ist sie gestört (Geben-Nehmen-Störung, Gier, Neid) – und die Wahrnehmung (vom Selbst- über das Fremd- bis hin zum Weltbild) ist beliebig.

Vor diesen psychischen Defiziten kann man ein spezifisches Hexen-Verhalten beobachten. Sie erzeugen im Hintergrund auf Matrix 3 z.B. im Gespräch mit anderen – auf Matrix 4 durch transpersonale und transdimensionale Manipulation (auch Dritter) Schwierigkeiten – und bieten im Vordergrund ihre besorgte Hilfe an.

Gebraucht werden zu wollen erzeugt also selbst das Gebrauchtwerden – durch verborgene Belästigung und Belastung sowie Störung und Zerstörung anderer.

Wer sich hellsichtig bis -fühlig die Bedingungen in Seele und Aura der Hexen und die von dort ausgehenden, v.a. auf den Emotionalkörper anderer abzielenden Manipulationen betrachtet, der erkennt das Ausmaß pathologischer und pathogener Wirklichkeits-Störung, die in Wahrheit von „dieser Sorge für andere“ ausgeht.

 

* Interessanterweise zeigt sich die ins Unbewußte abgespaltene Vernetzungsstrategie (z.B. auch das typische Zusammenbringen von unvereinbaren Seelen, vgl. Borderline, Gabriel) häufig in einer Angst vor Spinnen. Es ist die Angst vor dem eigenen Schatten.

3 Kommentare

  1. “Vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzen/ssinnen, die nur darauf warten, uns einmal schön und mutig zu sehen. Vielleicht ist alles Schreckliche im Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will.”
    (Rainer Maria Rilke)

    …dann würden die Gabeln, Messer & Sicheln weichen… Selbst erlebt :)
    Wenn man das Licht von Sonne, Venus & Vulkan (od. and Analogien) vereint ausströmen lässt… hellwach-Sein im Kausalkörper, das hat schon seine Wirkung…
    anderes ist bei Hexen & Co. suboptimal…

    • Über Rilke bin ich versucht zu sagen:
      “Er hat bei vergleichweise wenig Substanz sehr viel verdichtet.”

      Mir fällt folgende Schilderung ein: Zwei junge Freunde von mir kennen die selbe Frau. Der eine genauer, von einer Liebesbeziehung, die aber abgestürzt ist. Der andere sollte der nächste sein, der drankommt.

      Diese Frau hat den zweiten (im Wortlaut) gebeten, “der Mann für sie zu sein, der den Drachen für sie besiegt”. (siehe germanische Mythologie)

      Diese Frau nahm teil an einem Survival-Seminar. In Leggins und in einem anliegenden T-Shirt ohne BH. “Sie hat öfter die Nippel gestellt.” Geschminkt war sie auch. Und sie hat mit den aus Hysterie und Borderline bekannten Kraftfeldern eine ganz besondere “Anziehung” ausgeübt – auf unseren jungen Helden.

      Ich nehme daher an – und gehe davon aus, daß Rilke genau um eine Hohl- und Bol-Wendung danebenliegt. Nicht die Prinzessin ist der Drache, sondern der Drache schickt den Anschein einer Prinzessin ins Feld, damit er den Helden frißt. Sorum ists weniger gedichtet, aber es hält größerem diagnostischen Druck stand… ;-)

      Wenns geht, die anderen Formulierungen am Ende nochmal allgemeinverständlich machen. Danke.

  2. …sowas tut man nicht ;)
    man könnte es aber auch als Hardcore-Variante ansehen,
    Diamanten entstehen auch so.

    Wer diesem Druck standhält/bei sich bleibt, der kann die (An)Triebkraft zur stärkeren Bewusstseinserweiterung/Vereinigung/Überbrückung (WAHR) nutzen.
    Wenn man den Impuls fühlt, aufzusteigen, bleibt man ganz bei sich… und steigt “nur” innerlich auf.
    Wahre (Drachen)Könige wissen die heilige Kraft weise/aufrichtig nutzen.
    S-exus-Christos-Buddha.
    Eine wahrer Mann bzw. eine wahre Frau, hat kein sexuelles 3d Interesse und wenn, man muss dies ja nicht gewähren, nur aufrichtig Nutzen, die Kraft.
    (da kann bei einer Frau eher Angst aufkommen)
    Erst wenn sie ganz ungehindert aufsteigen kann, kann sie bis ganz runter prickeln und das ohne Körperkontakt, sonst gibts womöglich Neu-Babylon ;)

    Dann kommt die Innere Welt und die Äussere Welt zusammen und eröffnen ein alldurchdringendes Feld. In der Synthese der Welten liegt der Schlüssel.
    Himmel und Erde werden eins (3-5d/ich geh davon aus, dass das Urlicht 5d ist)
    Man muss es erlebt haben, ist/tut aber nicht jeder.

    Der Held kann nicht gefressen werden, er hat nur Angst davor, deshalb sieht er einen Drachen (das Urweibliche verschlingt die Raupe um sie nach der MetAMorphose als Schmetterling zu entlassen). Das kommt dann auch auf die Frau/Mann an ;)

    Mara löst sich wie andere innere Bilder auf, bei Selbst-Betrachtung (und das schliesst Angst aus). Ich habe es bisher nur einmal erlebt, dass ein Bild nicht schwand, als ich es nur betrachtete, ich nahm es an, es hielt mich nichts mehr, und es passierte nichts… seither ists aber neuer, gereinigter, ruhiger, friedlicher :)
    Da kommt immer mal wieder eine Hyäne, die einem zu bedrohen scheint,
    aber wenn man Selbst auch unendlich lebendiger Löwe ist ;) who cares…
    Sometimes I may be weak, but god is strong… lassen wir ihn wirken/passieren…
    Herzliche Begegnungen mit Dämonen gehen nicht, aber sie kollabieren durch die wahre Kraft und werden gelöster. Die lös(ch)en mich nicht (auf) :)
    Mit den allerbesten GuteNachtGrüssen

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