Ralf Maucher – Gnosis

(c) 2014/2015

Die magische Frau

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Es ist nun einmal wirklich so, daß es “die” magische Frau gibt, die glaubt, daß sie “den” Mann (bzw. einen bestimmten Mann) benutzen darf – wie sie will.

Wem gegeben ist, diesen Mechanismus zu durchschauen, der erkennt vieles Grausige:

Nicht nur, daß diese magische Frau bei sich selbst alle emotionalen und kognitiven Reaktionen strikt in ihr Wahnsystem einpaßt. (Sie hat nie etwas Schlechtes getan, sie ist immer im Recht, sie hat keinen Schatten, sie tut ja nur, was ihr erlaubt ist, sie ist ja voller Liebe usf.)

Sondern auch, daß sie das bei anderen tut: Da wird nicht nur ein cum-laude-Naturwissenschaftler zum unbelehr- und unbeirrbar Wahnsinnigen, sondern auch ein talentierter Publizist bleibt in seiner politischen Arbeit strikt in den von ihr gesetzten Erkenntnisgrenzen.

Diese magische Frau arbeitet mit Netzen (sie hat daher interessanterweise regelmäßig Spinnenangst!), die sie auslegt, so daß der Verhaltens- und Erlebensraum eines von ihr beanspruchten Mannes nicht aus ihrer Manipulation herausfindet. Tut er es dennoch, greift diese Frau in der Regel ins Dämonisch-Demiurgische aus – und läßt den aus ihrer Kontrolle sich Bewegenden von dort bestrafen.

Für die Menschheit wird viel davon abhängen, ob die magische Frau bereit ist, ihre in den Schatten und das Unbewußte verlegten Absichten und Weichenstellungen in einem Prozess der Selbsterkenntnis verfügbar zu machen – und zu bearbeiten.

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